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Der Schleswig-Holstein-Tag 2010 - Drei wunderbare Tage
Der 23. Schleswig-Holstein-Tag: Ein Fest mit Seele
Vom 4. bis 6. Juni 2010 feierten in Rendsburg annährend 300.000 Besucher bei strahlendem Sonnenschein den 23. Schleswig-Holstein-Tag.
Am Ende des Landesfestes zogen die Veranstalter ein durchweg positives Resümee. Der Bürgermeister der Stadt Rendsburg, Andreas Breitner, sagte bei der Abschlusspressekonferenz: „Ganz Rendsburg war drei Tage lang Schleswig-Holstein. Der riesige Erfolg und Zulauf der Veranstaltung hat bestätigt, dass die Bewerbung um den Schleswig-Holstein-Tag 2010 die richtige Entscheidung war.“ Gleichzeitig bedankte sich der Bürgermeister bei den Mitarbeitern und ehrenamtlichen Helfern der Stadt Rendsburg für die großartige Unterstützung.
Auch der Schleswig-Holsteinische Heimatbund zeigte sich als Ausrichter und Veranstalter des Schleswig-Holstein-Tages 2010 äußerst zufrieden mit dem Auftritt der Vereine und Verbände auf den acht Themenmeilen.
In jedem der fast 200 Zelte sei deutlich geworden, dass der Schleswig-Holstein-Tag inzwischen eine überaus hohe Qualität, Professionalität und Popularität erlangt habe. Dies sei nicht zuletzt dem enormen Engagement der Aktiven aus den Vereinen, Verbänden und Institutionen aus dem ganzen Land zu verdanken.
Wenige Tage vor dem Landesfest überschattete die Nachricht die Veranstaltung, dass künftig keine Landesmittel mehr für den Schleswig-Holstein-Tag bereitgestellt würden. Ob und wie das Landesfest künftig bestehen bleiben kann, wurde somit während der drei Festtage immer wieder diskutiert. Im Heimatbund denkt man bereits über neue Konzepte nach. „Der Schleswig-Holstein-Tag hat noch nie das Ziel einer möglichst prunkvollen Präsentation verfolgt, sondern dient vielmehr dazu, jedem der vielen ehrenamtlich Tätigen eine Plattform zu bieten.“
Jutta Kürtz, Landesvorsitzende des SHHB, zeigte sich überzeugt, dass der Schleswig-Holstein-Tag eine Zukunft hat. „Wir arbeiten daran, dass dieses unverwechselbare Landesfest auch künftig bestehen bleiben kann. Dies geht jedoch nicht ohne Unterstützung des Landes.“